Sonaten für zwei Oboen, Violine, und Viola
Zu Lebzeiten war der königlich-polnische und kurfürstlich-sächsische Kapellmeister Johann David Heinichen (1683 bis 1729) ein berühmter Mann. Der Musikschriftsteller Johann Mattheson war so überzeugt von Heinichens Können, dass er ihn neben Händel und Hasse zu den drei großen „Hs“ der deutschen Musik zählte. Und der britische Musikreisende Charles Burney bezeichnete Heinichen als „den Rameau der deutschen Musik“. Heinichens größte Bedeutung als Komponist liegt sicherlich in der Instrumentalmusik, die stark von Vivaldi beeinflusst wurde, den er in Venedig persönlich kennengelernt hatte. Seine Musik besticht durch Klangvielfalt, Virtuosität und Farbenreichtum.
Mitwirkende:
- Bernhard Forster - Oboe
- Enrico Peyronel - Oboe
- Megumi Ikeda - Violine
- Annemarie Birckner - Viola
- Lorraine Buzea - Violoncello
- Peter Stenglein - Cembalo
- und Truhenorgel